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Dienstag, den 17. Mai 2011 um 09:02 Uhr |
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Am Donnerstag, den 05.05.2011, trafen sich interessierte Anwohner der Siedlung Bachstraße auf Einladung des AK Solar (Oberhausen) in der Evang. Kirche OB - Buschhausen.
Von ca. 130 Haushalten waren 14 vertreten, also etwas mehr als 10 %. Im Gespräch wurden eine Vielzahl verschiedener Aspekte erläutert:
Eignung der Carports hinsichtlich Statik und Ausrichtung,
Auswahl geeigneter PV - Module,
Finanzierungsaufwand und Finanzplan sowie steuerliche Aspekte.
Frau Lowric übernahm die technischen Aspekte, Frau Katja Maas als Steuerberaterin erläuterte die Steuerseite. Das Ingenieurbüro Carsten Bachstein hat in der Vorprüfung die Statik der Carports als hinreichend beschrieben. Ein Gutachten wird beizeiten fertiggestellt.
Diverse Fragen wurden von Seiten der Anwohner gestellt, die in der Ausgangsanalyse durch den Ak Solar nicht berücksichtigt werden konnten, so z. B. die Begehbarkeit der Carportdächer (Stichwort: Ballspiel) oder die Strammbänder an den Carports.
Das liebe Geld: Die Investition für 8 Carportdächer wird auf ca 80.000 € brutto geschätzt. Als Modul kommt nur Dünnschicht infrage, weil wir im teilverschatteten Gebiet mit nicht optimaler Ausrichtung gen Süden liegen. Die Dünnschichtmodule weden von deutschen Herstellern bezogen, die den Standard der NTSA einhalten. Die Anlagen auf den Carports rechnen sich über einen Zeitraum ab 15 Jahre nach Installation, und hier vor allem in Hinblick auf allgemein steigende Strompreise.
Einspeisung: Es gibt noch rechtliche Unwägbarkeiten zum Thema Selbstnutzung des PV - Stroms von Gemeinschaftsanlagen. Hier ist der Ak Solar zurzeit mit Recherche beschäftigt.
Alles unter einem Hut? Wie oben schon gesagt, waren ca. 10 % der Anwohner am 05.05. beim Gespräch zugegen. Es erscheint im Moment ein wenig schwierig, die restlichen 90 % mit ins Boot zu bekommen. Daher kommt jetzt folgender Vorschlag:
ALLE CARPORTBETREIBER HABEN JÄHRLICHE AUSGABEN FÜR DIE UNTERHALTUNG. ANWOHNER, DIE IN PV INVESTIEREN WOLLEN, ÜBERNEHMEN DIE UNTERHALTUNGSKOSTEN DER ANDEREN ANWOHNER IM SINNE EINER DACHPACHT. SO WÄRE ALLEN GEHOLFEN UND EINE "WIN / WIN - SITUATION" GESCHAFFEN.
Michael Pauly
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